BA - Hessische Berufsakademie - University of Cooperative EducationAusbildung plus Studium - BA. Dual. Genial.

Studiengang Ingenieurwesen (Elektrotechnik)
Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Ob DVD-Player, Scanner-Kasse oder Navigationsgerät - die Hightech-Produkte, die Elektroingenieure entwickeln, sind in jedem Lebensbereich zu finden. Der Bachelor-Studiengang "Elektrotechnik" bereitet auf die Arbeit in dieser universellen Ingenieurwissenschaft vor. Die Studierenden erarbeiten sich Grundlagen in Mathematik, Informatik und Physik, studieren Betriebsorganisation und -management und verbessern ihr technisches Englisch. Ab dem dritten Semester erwerben sie aktuelles Wissen aus dem Bereich Elektrotechnik und wenden es in konkreten Projekten an - von der Werkstofftechnik über elektrische Antriebe bis zur Signalübertragung.

Vorlesungszeiten (Änderungen möglich):
Studium am Abend und samstags
München | Neuss | Offenbach | Siegen | Unna
2x wöchentlich abends 18:00 - 21:15 Uhr und samstags 08:30 - 15:45 Uhr
Voraussetzungen:
Berufsbegleitendes Modell:
Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife und Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
oder
Abschluss als Meister oder Techniker und Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
Darüber hinaus empfehlen wir vor Studienbeginn den Besuch eines Mathematik- Brückenkurses an der Hessischen BA.
Ausbildungsbegleitendes Modell:
Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife und Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich
Studienbeginn: September eines jeden Jahres
Anmeldeschluss: 6 Wochen vor Semesterbeginn (ggf. ist auch eine kurzfristigere Anmeldung möglich)
Dauer: 7 Semester
Semesterferien: August und Mitte bis Ende Februar
Studiengebühr: 48 Raten à 281,25 Euro, insgesamt 13.500 Euro (inkl. Skripten in digitaler Form).
Prüfungsgebühr: zzgl. EUR 300,00 (einmalig zum Ende des Studiums)
Förderung: Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind nach aktueller Gesetzeslage als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von EUR 4.000,00 (EUR 6.000,00 ab 2012) abzugsfähig. Ist einer Berufsausbildung oder einem Studium eine abgeschlossene erstmalige Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Erststudium vorausgegangen, liegen dagegen unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben vor, wenn die Aufwendungen (Studiengebühren, Fahrtkosten, usw.) im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen. Des Weiteren liegen Werbungskosten vor, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) stattfindet. Weitere Informationen kann Ihnen ein Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt geben.
Akkreditierung: ACQUIN
STUDIENINHALTE UND VERLAUF:
Im Grundstudium erlernen die Studierenden die für ihre spätere Ingenieurstätigkeit notwendigen Grundlagen in den Bereichen Mathematik, Informatik und Physik sowie die Grundlagen der Elektrotechnik und technischen Kommunikation. Darüber hinaus studieren sie Betriebsorganisation und -management sowie technisches Englisch.

Ab dem dritten Semester erwerben die Studierenden aktuelles Wissen aus den Bereichen der Elektrotechnik und wenden das Grundlagenwissen der ersten Semester auf konkrete Projekte an. Neben der Vermittlung von Fachkompetenz sind Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kreativität und Problemlöse-Kompetenz wesentliche Studieninhalte. Im sechsten Semester erfolgt eine differenzierte fachliche Vertiefung. Die Studierenden des ausbildungsbegleitenden Studiums verfassen darüber hinaus im sechsten Semester ihre Abschlussarbeit.

Die Studierenden des berufsbegleitenden Studiums konzentrieren sich im siebten Semester neben ihrer beruflichen Tätigkeit ausschließlich auf die Abschlussarbeit. Mit der erfolgreichen Bewertung der Abschlussarbeit wird der international anerkannte Hochschulgrad für Ingenieure - "Bachelor of Engineering" - erreicht.
Auszug aus den Vorlesungen: (Änderungen vorbehalten)

1. und 2. SEMESTER

Mathematik für Ingenieure
  • Grundlagen, Zahlensysteme, Vektorrechnung, komplexe Zahlen, Funktionen einer Variablen, Differenzialrechnung, Integralrechnung, Reihen, Lineare Algebra, Ebene Kurven, Funktionen mehrerer Variablen, gewöhnliche Differentialgleichungen, numerische Verfahren und Matrixrechung
Informatik für Ingenieure
  • Überblick über Teilgebiete der Informatik, Aufbau eines Computers, , Betriebssysteme, Aufgabe und Struktur von Betriebsystemen, Anwendung von MS Office, Programmierung und Datenstrukturen,  Datentypen, Programmiersprachen, Einführung in eine ausgewählte Programmiersprache, Einführung in die Software-Entwicklung, Einführung in die Programmierung und Nutzung von Datenbanken, Übungen
Physik für Ingenieure
  • Teilgebiete der Physik und ihre Bedeutung in der Technik, Aufbau der Materie, physikalische Größen und Einheiten, Mechanik fester Körper, Flüssigkeiten und Gase,  Akustik und Schall, Elektrizität, Stromfluss durch Leiter und Halbleiter, elektromagnetische Wellen, Optik und Grundlagen der Lasertechnik
Grundlagen der Elektrotechnik
  • Elektrisches Feld und elektrischer Größen, Magnetisches Feld und magnetische Größen, Berechnung von Stromkreisen bei Gleichstrom, Berechnung von Stromkreisen bei Wechselstrom, Dreiphasen-Wechselstrom (Drehstrom), grundlegende Funktionsweise elektrischer Maschinen, Elektrische Bauelemente, Grundbegriffe der Elektronik, Übungen
Technische Kommunikation
  • Aufbau technischer Zeichnungen, 2D- und 3D-Darstellungen, Projektionsarten, Schnittdarstellungen, Maßangaben in Zeichnungen, Toleranzen und Passungen, ISO-System für Rund- und Flachpassungen, Kennzeichnung technische Oberflächen, Form- und Lagetolerierung, Tolerierungsgrundsatz, Verwaltung technischer Dokumente, Übungen zur technischen Dokumentation
Betriebsorganisation und Management
  • Aufbau eines Industrieunternehmens, Betriebsorganisation, Unternehmen im Markt Unternehmensstrategien, Gestaltung der Arbeitsabläufe, Produktionsarten, Produktionsplanung und -steuerung im Überblick, Lean Management, Basis-Methoden der Ingenieurarbeit und des Managements
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3. und 4. SEMESTER

Werkstofftechnik
  • Grundlagen technischer Werkstoffe, Eisen und Stahl, Nichteisenmetalle, Herstellung von Halbzeugen, Kunststoffe, Funktionswerkstoffe
Fertigungstechnik
  • Überblick zu Teilgebieten der Fertigungstechnik, Fertigungsverfahren zum Umformen, Fertigungsverfahren zum spanenden Bearbeiten, Fertigungsverfahren zum spanlosen Bearbeiten, Fügeverfahren, wirtschaftliche Fertigung
Messtechnik
  • Grundlagen, Grundlegende Messprinzipien, Messen zeitabhängiger Größen, Messgeräte und Messverfahren für elektrische Größen, Zähler Messen nichtelektrischer Größen, Fügeverfahren, wirtschaftliche Fertigung
Elektrische Antriebe
  • Aufgaben der Antriebstechnik - Struktur von Elektrischen Antrieben, Wirkungsprinzipien elektrischer Maschinen, Gleichstrommaschine, Transformator, Drehfeldmaschinen, Kleinmotoren, Stromrichtertechnik, Leistungshalbleiter
Elektronik/Digitaltechnik
  • Verstärkerprinzip, idealer und realer Operationsverstärker, OP-Grundschaltungen, Integrator und Differentiator, Filterschaltungen 1. Ordnung mit OP, Filter höherer Ordnung, Schmitt-Trigger-Schaltungen und Multivibratoren, Komparatoren, Spannungsreglerschaltungen, Dioden und Z-Dioden, Transistoren, Simulation elektron. Schaltungen mit PSPICE, Erstellung von Schaltbildern und Leiterplattenlayouts
Signalübertragung/Kommunikation
  • Grundbegriffe der Nachrichtentechnik, Modellbildung und Simulation der Signalübertragung, Signale und Filter, Laplace- und Fouriertransformation Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer, Zahlensysteme und Codes,  Codierer und Decodierer, Modulation und Demodulation, Übertragungsmedien Paketübertragung, das ISO/OSI-Referenzmodell, Schnittstellen und Komponenten der Datenübertragung, Rechnernetze
Betriebswirtschaft/ Kostenrechnung
  • Betriebsorganisation
  • Marketing
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung
  • Jahresabschluss
Fremdsprachen
  • Aktivierung, Erweiterung und Training der vorhandenen Englischkenntnissen, Sprachübungen
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5. SEMESTER

Programmierung und Softwareentwicklung
  • Überblick Software-Entwicklung, Strukturierte Programmierung, Darstellung von Algorithmen, Einführung in die Programmierung/ Programmstrukturen, Entwicklungsumgebungen für prozedurale Sprachen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung, exemplarische Umsetzung in der gewählten Programmiersprache, Dokumentation der Software-Entwicklung
Qualitätsmanagement
  • Normen und Regelwerke, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung im QM, QM in der Produktion,  Prüfmittelüberwachung,  Total Quality Management (TQM), Methoden der Qualitätsplanung, QM in Entwicklung, Konstruktion und Prozessplanung, CAQ-Systeme, Zertifizierung
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6. SEMESTER

Programmierung und Softwareentwicklung
  • Programmstrukturen Entwicklungsumgebungen für prozedurale Sprachen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung, exemplarische Umsetzung in der gewählten Programmiersprache, Dokumentation der Software-Entwicklung
Mikroprozessortechnik
  • Mikrocomputern/ Mikroprozessoren, Prozessor-Architektur, Buskonzepte, Maschinenzyklen, Interrupt-Steuerung, Schaltungsentwurf, Test- und Logikanalyse, programmierbarer Logik, Mikrocontroller, Schnittstellen, periphere Bausteine
Steuerungs u. Regeltechnik
  • Systemtechnische Grundlagen und Modellbildung, Klassifizierung technischer Systeme, Prinzipien der Steuerung und Regelung, Grundlagen der Logik und Schaltalgebra, Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), der Regelkreis, Laplace-Transformation, etc.
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7. SEMESTER

Technologieorientiertes Anwendungsmodul
  • Das Angebot an technologieorientierten Anwendungsmodulen richtet sich nach den regionalen Bedarfen am Studienort und umfasst Themenbereiche wie z.B. Fertigungsautomatisierung, Werkzeugmaschinenbau etc.
Methodenorientiertes Anwendungsmodul
Das Angebot an methodenorientierten Anwendungsmodulen richtet sich nach den regionalen Bedarfen am Studienort und umfasst Themenbereiche wie z.B. Projektmanagement, Produktionsplanung, etc.

Thesis & Kolloquium

Studieninhalte können je nach Studienort/Studienbeginn variieren

Tipps und Hinweise

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