Die Hessische Berufsakademie (BA) beteiligt sich an der Kampagne Duales Studium Hessen. Für Studiengänge unter der Dachmarke „Duales Studium Hessen“ gelten künftig feste Anforderungen. So steht es in einer gemeinsamen Erklärung, die Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann, Wirtschaftsminister Dieter Posch und die Anbieter dualer Studiengänge jetzt im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterschrieben haben. Beispielsweise müssen alle Studiengänge des „Dualen Studiums Hessen“ akkreditiert sein und eine bestimmte Höhe an Praxisteilen aufweisen. „Wir sind sehr froh, Teil dieser Kampagne zu sein“, erklärte Dr. Harald Beschorner, Geschäftsleiter der Hessischen Berufsakademie, die mit Studienzentren in Darmstadt, Kassel, Frankfurt am Main und Offenbach nicht nur in Hessen vertreten ist, sondern auch Standorte in anderen Bundesländern betreibt.
„Der von Hessen aus initiierte Weg, mit gemeinsamen Qualitätskriterien mehr Transparenz in die Angebotspalette dualer Studiengänge zu bringen, ist lobenswert. Mit unseren Studienzentren außerhalb Hessens tragen wir diese Initiative beispielsweise auch nach Bayern oder Nordrhein-Westfalen und ermöglichen dort den Unternehmen, dringend benötigte Fach- und Führungskräfte zu finden bzw. zu halten“, so Dr. Beschorner.
Die gemeinsame Erklärung haben sowohl staatliche als auch private Anbieter unterzeichnet. „Dass hier alle gemeinsam an einem Strang ziehen, zeigt den Stellenwert des dualen Studiums als zukunftsträchtiges Modell.“ Auch in Nordrhein-Westfalen ist dieses Modell sowohl bei Unternehmen als auch Mitarbeitern auf großes Interesse gestoßen. Schon seit einigen Jahren starten regelmäßig ausbildungsbegleitende Studiengänge an den Standorten Essen, Bochum, Hagen und Bönen im Kreis Unna. Mit Beginn des Wintersemesters vor einigen Wochen haben nun erstmalig auch in Siegen und Neuss Ingenieur-Studiengänge der Hessischen Berufsakademie begonnen. In Bayern werden München und Nürnberg im nächsten Jahr folgen.